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Heinz Erhardt

Heinz Erhardt wurde 1909 in Riga (Lettland) geboren. Der Sohn eines deutsch-baltischen Kapellmeisters verbrachte hier seine Kindheit und kam 1919 mit seinem Vater nach Deutschland, wo er bis 1924 eine deutsche Schule in Hannover besuchte. Er heiratete 1935 und wurde 1938 durch Willy Schaeffers beim Kabarett der Komiker aufgenommen. Im Zweiten Weltkrieg wurde Erhardt einberufen und nach zweimaliger Ausmusterung (Erhardt war Nichtschwimmer und Brillenträger) bei der Marine in Stralsund als Orchesterpianist verpflichtet. Nach Kriegsende zog er nach Hamburg um und erhielt eine Anstellung als Radiomoderator der Sendung "So was Dummes" im NWDR. Sein Durchbruch gelang ihm mit dem Theaterstück "Lieber reich, aber glücklich" sowie mit der Hauptrolle im Film "Der müde Theodor" (1956). Er veröffentlichte zahlreiche Gedicht-, Reim- und Sketchbände und wirkte in über 35 Filmen mit. 1971 erlitt Erhardt einen Schlaganfall und zog sich ins Privatleben zurück. Er starb 1979 in Hamburg.