Marie Luise Kaschnitz, geboren 1901 als Tochter von Else und Adolf Max v. Holzing-Berstett in Karlsruhe, wuchs in Potsdam und Berlin auf. Nach einer Buchhandelslehre in Weimar und München arbeitet sie in einem Antiquariat in Rom. Dort lernte sie ihren Mann kennen, den Archäologen Guido Kaschnitz v. Weinberg. Mit ihm lebte sie in Freiburg, Königsberg, Marburg, Frankfurt und Rom. Als Ruhepol blieb ihr der Familiensitz der Holzings in Bollschweil bei Freiburg. Dorthin zog sie sich immer wieder für längere Zeit zurück. Marie Luise Kaschnitz starb1974 in Rom und wurde in Bollschweil beigesetzt.