Rainer Maria Rilke (geb. 1875 in Prag, gest. 1926 bei Montreux) studierte Kunst- und Literaturgeschichte in Prag, München und Berlin. 1897 lernte er Lou Andreas-Salomé kennen. Im Jahr 1900 zog er in die Malerkolonie nach Worpswede und verheiratete sich mit der Bildhauerin Clara Westhoff, von der er sich zwei Jahre später wieder trennte. 1905 arbeitete er zeitweise als Privatsekretär für Rodin in Paris. Es folgten Reisen nach Nordafrika, Ägypten, Spanien. Die Fürstin Marie v. Thurn und Taxis lud ihn 1911/12 auf ihr Schloß Duino (an der Adria) ein. Den 1. Weltkrieg verbrachte Rilke vorwiegend in München, nach Kriegsende lebte er in der Schweiz.